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Abwasserkanal Emscher

Tunnelbautechnische Beratung für den Abschnitt von Bottrop bis Oberhausen

Im Zuge der Renaturierung der Emscher und ihrer Nebenläufe sollen die Abwässer von Haushalten sowie Gewerbe- und Industriegebieten, die zurzeit über die städtische Kanalisation aus dem gesamten Einzugsgebiet in die Emscher eingeleitet werden, in unterirdischen Kanälen zu den Großkläranlagen abgeführt werden. Zu diesem Zweck wird ein zentraler Sammelkanal errichtet, in den die Nebenkanäle ablaufen und der das gesamte Einzugsgebiet der Emscher durchquert. Der Hauptsammler erstreckt sich auf einer Länge von ca. 51 km von Dortmund-Deusen bis zum Klärwerk Emschermündung bei Dinslaken.

Der Bauabschnitt 40 ist gekennzeichnet durch die Herstellung eines ca. 10 km langen Abschnitts dieses Hauptsammlers zwischen den Städten Bottrop und Oberhausen. Die beiden Abwasserröhren werden dabei mit einem Innendurchmesser von jeweils 2600 mm überwiegend in Festgesteinsformationen (Mergel) sowie in Tiefenlagen von bis zu 40 m unter GOK maschinell aufgefahren und mit Stahlbetontübbings ausgekleidet.


Ausgeführte Leistungen:
_Tunnelbautechnische Beratung des AG im Zuge der Planung und Ausschreibung der Baumaßnahme
_Erstellen von Zusätzlichen Technischen Vertragsbedingungen für die Baumaßnahme mit der Festlegung von technischen Anforderun-
gen an die einzusetzenden Tunnelbohrmaschinen und die Herstellung der Tübbings

Bildquelle: Emschergenossenschaft
Auftraggeber
Emschergenossenschaft
Leistungszeitraum
2011 - 2013
Standort
Bottrop, Deutschland
Leistungen
  • Beraten

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