Bockradener Schacht
Abschlussdämme
Zwei in den 1970er Jahren errichtete Hochdruckwasserdämme (anstehende Wassersäule bis zu 300 m) aus Beton trennen das bereits abgeworfene Westfeld vom noch aktiven Ostfeld. Die zwischenzeitlich gestartete Gewinnung von Steinkohle im „Beustfeld“ führt zu Gebirgsbewegungen, die einen Verlust der Gebrauchstauglichkeit der bestehenden Dämme zur Folge haben. Daher wurden zwei neue Dämme errichtet, deren spezieller Aufbau die Tragwirkung (Widerlager aus Beton) von der Dichtwirkung (Dichtelement aus Bentonit mit eingebauten Filterschichten aus Sand) trennt.
Leistungen ZPP:
_Auswahl des Dichtprinzips (Trennung von statischer und dichtender Wirkung)
_Auswahl des Dichtmaterials Bentonit
_Programmierung des benötigten Quellgesetzes für den Bentonit
_Ermittlung der Lastfälle (Quelldrücke, Wasserdrücke, Gebirgsdrücke)
_Bauwerksentwurf inklusive konstruktiver Durchbildung
_Entwurfsplanung
_Gebirgsmechanische Auslegung
_Statischer Nachweis unter den zu erwartenden Gebirgsbewegungen
_Gebrauchstauglichkeitsnachweis unter den zu erwartenden Gebirgsbewegungen
_Abschließende Beurteilung des Sicherheitsniveaus
_Mitarbeit bei der Ausführungsplanung
_Vertretung der eigenen Leistungen gegenüber der Genehmigungsbehörde
Partner:
_Dr.-Ing. Michael Clostermann, Markscheiderisch-Geotechnisches Consulting (MGC)