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ZPP plant die Erneuerung des Schanztunnels

Mehr Sicherheit für den Schienenverkehr von morgen

Im Jahre 1880 wurde der Schanztunnel bei Fichtenberg im Landkreis Schwäbisch Hall für den Betrieb freigegeben. Er ist Teil der sogenannten Murrbahn, die eine Diagonalverbindung zwischen Stuttgart und Nürnberg schuf und damals für die Königlich Württembergischen Staats-Eisenbahnen von hoher strategischer Bedeutung war.

Der eingleisig betriebene Tunnel hat eine maximale Überlagerung von 90 Metern und liegt im Gipskeuper. Durch das darin enthaltene Anhydrit quoll das Gestein bei Wassereintritt regelmäßig auf und die Tunnelsohle hob sich. Mehrfach musste in den vergangenen Jahrzehnten die Sohle immer wieder durch aufwendige Maßnahmen abgesenkt werden. Doch nach 140 Jahren kann der historische, 860 Meter lange Tunnel nicht mehr auf diese Weise instandgehalten werden, sondern muss erneuert werden.

ZPP wurde im Rahmen einer Ingenieurgemeinschaft mit der Objekt- und Tragwerksplanung für die Tunnelerneuerung beauftragt. In einer ersten Stufe werden Erneuerungsvarianten untersucht und gegeneinander abgewogen.

Schanztunnel bei Fichtenberg im Landkreis Schwäbisch Hall - Bildquelle: K. Jähne / Wikimedia Commons / CC BY-SA 3
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