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Thyssenbrücke Mülheim/Ruhr

Sperrpause zwischen Essen und Duisburg während der Osterferien für Arbeiten am Neubau genutzt

Auf der Eisenbahnhauptachse des Ruhrgebietes entlang der Strecke zwischen Duisburg und Essen fuhr während der Osterferien kein Zug mehr. Der Grund waren die gleichzeitigen Bauarbeiten an acht Projekten – teilweise im 24-Stunden-Betrieb. Darunter auch der Ersatzneubau für die Thyssenbrücke in Mülheim/Ruhr.

Just-in-time konnte in der Sperrpause nach Vorarbeiten mit dem Auflegen der 31 Stahlträger über den Gleisen der DB begonnen werden. Die ca. 40 m langen und jeweils ca. 14 t schweren Träger wurden mit einem 500-t-Kran von den Bahnwagen angehoben und auf den vorbetonierten Teilen der Auflagerquerträger abgelegt. Anschließend wurden die Faserzementplatte und die Querbewehrung eingebaut. Ab dem 09.04.2018 werden in einem weiteren Schritt die Träger über die Gleise der Werksbahn von ThyssenKrupp verlegt und mit den schon über die DB-Anlagen verlegten Trägern verbunden. Danach wird der Überbau betoniert.

In einer Sperrpause in den Herbstferien 2018 werden dann die Restarbeiten durchgeführt und die vorhandene Brücke zurückgebaut.

ZPP ist mit Prüfingenieur Dr.-Ing. Dieter Lehnen mit der statisch-konstruktiven Prüfung der gesamten Baumaßnahme inkl. der Baubehelfe sowie der Abnahmen vor Ort betraut.

Bildquelle: S. Kreklau / ZPP.de
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