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Kernkraftwerk Neckarwestheim

Baubegleitende Beratung und Unterstützung beim Neubau einer Schiffsanlegestelle

Am Standort Neckarwestheim, 10 km südlich von Heilbronn betreibt die EnBW Kernkraft GmbH ein Kernkraftwerk mit zwei Blöcken. Der Block GKN I ist seit 2011 abgeschaltet und der Rückbau der Anlage wird derzeit vorbereitet. Mit dem Block GKN II darf noch maximal bis Ende 2022 Strom produziert werden. Danach soll mit dem Rückbau auch dieser Anlage begonnen werden.

Der Rückbau der beiden Anlagen wird zu einem erhöhten Transportaufkommen von Gütern und Materialien führen. Da das Kraftwerk keinen Anschluss an das Schienennetz der Deutschen Bahn hat, sind Transporte nur über den Straßen- oder Wasserweg möglich. Um das regionale Straßennetz zu entlasten und Straßentransporte zu reduzieren, wurde der Bau einer Schiffsanlegestelle auf dem Kraftwerksgelände geplant. Bei dieser Schiffsanlegestelle kann das sogenannte ”Roll on/Roll off”-Prinzip zur Anwendung kommen.

Die Anlegestelle besteht aus einer ca. 81 m langen Kaimauer, an der Schiffe anlegen können, und aus einer ca. 28 m langen Rampe, die vom Ufer in den Neckar führt. Über diese Rampe können Fahrzeuge mit Transportgütern vom Kraftwerksgelände direkt auf Lastschiffe fahren und umgekehrt. Dadurch sind sichere Ladevorgänge auch ohne fest installierten Kran möglich.

ZPP war mit der technischen Unterstützung und Mitarbeit im Team der bauherrenseitigen Bauleitung zum Neubau der Schiffsanlegestelle beauftragt.

Die ausgeführten Leistungen umfassten die
_Koordinierung der an der Ausführung beteiligten Unternehmen und Fachbüros
_fachliche und terminliche Begleitung des Bauprozesses
_Abnahme von Bauleistungen
_Erstellung der Dokumentation

Bildquelle: EnBW
Auftraggeber
EnBW Kernkraft GmbH
Leistungszeitraum
2016 - 2017
Standort
Neckarwestheim, Deutschland
Leistungen
  • Beraten
  • Steuern

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