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Meditative
Praxis
Unser Alltag ist nur
zu oft von Betriebsamkeit, Hektik und Unruhe bestimmt.
Es fällt uns häufig nicht leicht, zu Ruhe
und Versammelt-Sein zu finden, abzuschalten und loszulassen. In
der Geschichte haben die verschiedenen Kulturen vielfältige
Praktiken entwickelt, um Menschen bei der Besinnung auf sich
selbst zu helfen. Die Vielzahl dieser Methoden kann es
erleichtern, das für uns Passende zu finden. Gleichzeitig
erschwert diese Vielfalt den Zugang, da wir selten die
Gelegenheit finden, die einzelnen Methoden in praktischer
Anleitung vorgestellt zu bekommen. Auch ist es für viele
Menschen befremdlich, dass viele dieser Praktiken aus religiösen
Zusammenhängen oder "fremden" Kulturen stammen und wir
befürchten, damit ein neues Glaubensbekenntnis ablegen zu
müssen.
Das Wissen und die
Erfahrung um Zugangsweisen zu Besinnung und Achtsamkeit steht uns
also nicht unbeschwert zur Verfügung.
Stille, Kontemplation,
Konzentration, Meditation - eine praktische Einführung über 2
Wochenenden
Angeboten werden zwei Wochenenden, an denen
unter Anleitung verschiedene meditative Praktiken in Theorie und Praxis
kennen gelernt werden können:
Sitzmeditationen, Kontemplation, geführte Phantasiereisen, meditative
Körperübungen (Feldenkrais, Qi Gong .... ), Achtsamkeitsmeditationen und
-übungen, Atemmeditationen u.a.
Konsequenzen für die berufliche und private Praxis werden angeregt.
Die Kurse sind für Lehrer
durch das Institut für Qualitätsentwicklung akkreditiert.
Im weiteren Verlauf können daraus
verbindlichere Zusammenhänge entstehen, in denen kontinuierlich mit
einzelnen Meditationspraktiken weitergearbeitet wird.
Die Kurse sind für Lehrer durch das
Institut für Qualitätsentwicklung akkreditiert.
Ein Kostenbeitrag von 290,-
€ wird erhoben.
Die nächsten Termine unter Aktuelles, Termine.
Wochenendseminar:
Einführung in die buddhistische Meditationspraxis
Unser Alltag ist nur zu oft von Betriebsamkeit,
Hektik und Unruhe bestimmt. Es fällt uns häufig nicht leicht, zu Ruhe und
Versammelt-Sein zu finden, abzuschalten und loszulassen. In der Geschichte
haben die verschiedenen Kulturen vielfältige Praktiken entwickelt, um Menschen
bei der Besinnung auf sich selbst zu helfen. Die Vielzahl dieser Methoden
kann es erleichtern, das für uns Passende zu finden. Gleichzeitig erschwert
diese Vielfalt den Zugang, da wir selten die Gelegenheit finden, die einzelnen
Methoden in praktischer Anleitung vorgestellt zu bekommen. Auch ist es für
viele Menschen befremdlich, dass viele dieser Praktiken aus religiösen Zusammenhängen
oder "fremden" Kulturen stammen und wir befürchten, damit ein
neues Glaubensbekenntnis ablegen zu müssen. Das Wissen und die Erfahrung
um Zugangsweisen zu Besinnung und Achtsamkeit steht uns also nicht unbeschwert
zur Verfügung. Dieser Zugang soll Interessierten erleichtert werden.
Die Erfahrung zeigt, dass eine gemeinsame Praxis in der Gruppe oft eine gute
Hilfe ist, Ruhe und Achtsamkeit in unserem Alltag zu verankern. In diesem
Seminar können unter Anleitung meditative Praktiken kennen gelernt werden.
Schwerpunkt sind verschiedene meditative Praktiken aus buddhistischer Tradition,
die aber auch losgelöst von religiösen Auffassungen betrieben werden können.
Meditation bedeutet eine Schulung unseres
Bewusstseins. Unser Denken, Fühlen und Handeln erfolgt nach zahlreichen Ritualen,
Mustern und Bewertungen, die über die Jahre in unserem alltäglichen Leben
entstehen. In der Meditation wird durch Schulung der Achtsamkeit, des Loslassens,
und der Nicht-Bewertung ein Erkennen und Verändern eingefahrener Muster
unterstützt. Meditation zielt auf konzentriertes „Ansammeln“ dieser Haltungen
und ihre Ausweitung in die eigene Alltagsgestaltung hinein.
- Sitzmeditationen (Shamata)
- Gehmeditation
- Meditation der Herzensgüte
- Erkenntnismeditation (Vipassana).
Die verschiedenen Praktiken werden jeweils
mit Hintergründen erklärt und gemeinsam praktiziert, die Erfahrungen können
anschließend besprochen werden und zur Verfeinerung der Praxis beitragen.
In einer kleinen Gruppe können die Erfahrungen sehr individuell ausgewertet
und ergänzende Hinweise und Praktiken erarbeitet werden. Die TeilnehmerInnen
können in dieser Einführung einen für sie passenden Weg zu Ruhe und Achtsamkeit
finden.
Für eine Weiterführung der meditativen Schulung
stehen weitere Möglichkeiten nach Absprache zur Verfügung (fortlaufende
Meditationsgruppe, Fortgeschrittenenseminare, Einzelunterricht usw.)
Das Seminar wird geleitet von
Stefan Zierau. Ein Unkostenbeitrag von 90,- € wird
erhoben. Termine auf Anfrage, Ort: Fulda.
Die nächsten Termine unter Aktuelles, Termine. Vorherige
Anmeldung notwendig.
Die Kurse sind für Lehrer durch das Institut
für Qualitätsentwicklung akkreditiert.
Bitte bequeme Kleidung, Decke sowie Sitzkissen
oder -bank mitbringen (sofern vorhanden, es stehen aber auch genügend Kissen
zur Verfügung).
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Meditation: liebende Güte
und Mitgefühl
Eine der wesentlichen Qualitäten, die den
Menschen vom Tier unterscheiden, ist die Fähigkeit zu Liebe und Mitgefühl. Diese
Fähigkeit kann die Quelle von Freude und Zufriedenheit sein, sie kann uns
im Alltag aber auch Kummer und Leid bereiten. Häufig begegnet uns auch falsch
verstandenes Mit-Leiden oder aus einem Schutzbedürfnis heraus aufgebaute
Gleichgültigkeit und scheinbare Gefühlskälte. In vielen Kulturen und
Religionen spielt die richtig verstandene Qualität von Liebe und Mitgefühl
eine wesentliche Rolle. In diesem Meditationsseminar will ich versuchen,
ausgehend von einem aus buddhistischer Tradition stammenden Meditationsweg,
der Qualität von liebender Güte und Mitgefühl breiten Entwicklungs-Raum
zu geben.
Ein entwickeltes Mitgefühl für mich ebenso
wie für Andere, die Fähigkeit zur Selbstliebe wie tiefer Respekt und Güte
allem Lebenden gegenüber stellen die Zielrichtung dieser Meditationspraxis
dar. Gleichzeitig kann ein solches Mitgefühl eine heilende Wirkung für mich
selber und den Anderen haben, sie ist ein wirkungsvolles Mittel in der helfenden
Arbeit mit anderen Menschen. Liebe und Mitgefühl erweitern so die Möglichkeiten
gesunden Selbstwertes und weisen doch gleichzeitig über die Begrenzungen
eines zu engen Ichs hinaus. Auch in allen großen spirituellen Wegen und
Religionen kommt diesen Qualitäten eine entscheidende Bedeutung zu (z.B.
das „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst“ im Christentum wie das Mitgefühl
in den buddhistischen Traditionen). Wir können einige der wichtigsten
Meditationspraktiken zu dieser Qualität kennen lernen, ausprobieren und vertiefen.
Diese Praktiken stammen aus buddhistischer Tradition, die aber auch losgelöst
von religiösen Auffassungen betrieben werden können.
- Meditationen zur Erweckung des Mitgefühl
und der liebenden Güte
- Meditation des Mitgefühls (Tonglen)
Die verschiedenen Praktiken werden jeweils
mit Hintergründen erklärt und gemeinsam praktiziert, die Erfahrungen können
anschließend besprochen werden und zur Verfeinerung der Praxis beitragen.
Verbindungen, Parallelen zu anderen kulturellen oder/und religiösen Traditionen
werden aufgezeigt. In einer kleinen Gruppe können je nach individuellen
Erfahrungen ergänzende Hinweise und Übungen gegeben werden.
Die TeilnehmerInnen können in diesen Tagen
einen für sie passenden Weg zur weiteren Entwicklung von Liebe und Mitgefühl,
Ruhe und Achtsamkeit finden.
Vorerfahrungen in meditativer Praxis erwünscht.
Vorherige Anmeldung notwendig. Bitte bequeme Kleidung, eine Decke, Schreibzeug
sowie eventuell eigenes Sitzkissen oder -bank mitbringen.
Teilnehmergebühr: 90,- Euro (70,- Euro
ermässigt)
Die nächsten Termine unter Aktuelles, Termine.
Ort: Fulda, Am Honigberg 19
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